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Vollholzspanten


Manchmal sind einige Bereiche des Modells nach der Fertigstellung offen zugänglich bzw. einsehbar, wie z.B. die Plicht bei einer holländischen Schouw. Hier können keine einfachen Spanten aus Sperrholz genutzt, sondern es sollten schon richtige Vollholzspanten realisieren werden.

Hier mal eine Variante unter Zuhilfenahme in der Art eines verkleideten Schablonenspants.

Die ausgesägte Spantschablone aus 4 mm Pappelsperrholz mit Übermaß für den späteren Überkopfbau.

Das ist natürlich erst einmal recht wabbelig und man muss höllisch aufpassen, dass die Spanten nicht auseinanderbrechen.
Nun werden die Holzteile für die Verkleidung hergestellt.

Eichenleisten mit eingefräster Nut für den Fuß- oder Bodenbalken (Leger) und die beiden unteren Spantbalken.

Aus den beiden breiteren Holzklötzen werden die Knie gefertigt. Auch in diese Hölzer ist eine Nut eingefräst.
Man beginnt nun mit dem Bodenbalken. Setzt ihn von unten (verkehrt rum) auf den Spant und schleift die Sperrholzschablone ab, damit diese bündig in die Nut passt.
Nun wird die Leiste an den beiden Enden eingekerbt und dann von innen auf die Spantschablone verleimt.
Ebenso verfährt man bei den Seitenleisten und zuletzt werden die Knies angepasst.
Später nach der Beplankung wird niemand mehr den kleinen Schummeltrick mit der ''Sperrholzseele'' bemerken.
Nach dem Straken sieht das Ergebnis dann so aus.
Alle Spanten sind aufgestellt.
Hier das Ergebnis nach der Rumpfbeplankung.
 

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