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Nut fräsen
Zuerst wurde in eine Buchenholzleiste (10 x 2 mm) eine Nut gefräst. Sie dient zur Aufnahme für den innenliegende Beschlag (Metall-Stropp). Dazu wurde eine Führungsschiene hergestellt. Diese Schiene wird auf dem Kreuz-Koordinatentisch festgespannt. Die Leiste wird per Hand in der Vorrichtung geschoben.
Die beiden Teile, links und rechts neben dem Fräser sind auf die Führungsschiene geklebt. So bleibt die Holzleiste in der Führung und kann nicht nach oben ''ausreißen''. |
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zugeschnitte Seitenteile
Dann erfolgt das Zuschneiden der Seitenteile des Blocks. |
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Seitenteile abrunden
Der nächste Arbeitsschritt besteht darin die Seitenteile abzurunden. Erst wurde eine Seite abgerundet, dann die andere Seite. |
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fertig geschliffene Rohlinge
Hier die fertigen Rohlinge. |
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Form zu exakten Zusammenkleben
Nun erfolgt das Zusammenkleben des Blockgehäuses. Dazu wurde diese Vorrichtung hergestellt.
Erst wird ein Seitenteil mit der Nut nach oben in die Vorrichtung gelegt |
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Einlegen des Stropps und der Querhölzer
... dann wird ein Messingstreifen eingelegt und zwei Leisten mit Sekundenkleber aufgeklebt.
Anschließend wird der Messingstreifen umgebogen und das andere Seitenteil aufgeklebt. |
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zusammengeklebter Block
Hier das fertige Ergebnis, das Blockgehäuse ist prinzipiell schon fertig.
Gut zu sehen, der umgebogene Messingstreifen, der gleichzeitig das Auge des Stropps bildet. Hier noch sehr breit, wird aber in den nächsten Arbeitsschritten angepasst. |
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Bohrform
Nun erfolgt das Bohren. Hierzu wird ebenfalls eine entsprechende Vorrichtung gebaut, die ... |
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Bohrschablone
.. mit einem Alu-Blech verschlossen werden kann, wie eine kleine Schublade. Durch das Einschieben des Abdeckblechs wird immer genau die gleiche Position für die Bohrung gewährleistet. |
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fertig gebohrter Block
Hier der Block mit Bohrungen. |
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Endfertigung
Nun wird die Messingrolle in das Blockgehäuse eingesetzt und mit einem Messingrundkopfnagel fixiert.
Zusätzlich werden am oberen und unteren Ende des Blockgehäuses jeweils zwei Messingnägel eingesteckt.
Durch den Nagel in der Mitte, wird der innenliegende Stropp gehalten. Es kann es bei Belastung nicht zur Zerstörung oder herausreißen des Beschlages kommen. |
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Endschliff
Zum Schluss werden die überstehende Messingstifte plangeschliffen und die Kanten des Blockgehäuses abgerundet. Hierzu wurde eine Minibohrmaschine mit Schleifkörper verwendet.
Auf dem Bild gut zusehen, ist am unteren Ende des Blocks eine Hohlkehle eingearbeitet. Somit hat die Leine freien Lauf und scheuert nicht am Gehäuse. |
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der fertige Block von oben
Hier der fertige Block in der Draufsicht und ... |
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der fertige Block von der Seite
... in der Seitenansicht. |
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der fertige Block in Nahaufnahme
Und noch einmal eine Großansicht des Blocks mit Schäkel und Kausch.
Hinweise:
Die Messingrolle ist anfangs fest und dreht sich nicht. Sie passt genau in das Scheibgatt und hat an den Seiten kein Spiel. Nach einigem Durchziehen eines Seils jedoch lockert sich die Rolle etwas und führt problemlos die spätere Schot. Das geringe Spiel verhindert auch ein mögliches Verklemmen der Leine. Die Messingrollen sind im Fachhandel, z.B. bei Aeronaut, in verschiedenen Größen erhältlich.
Durch die diversen Hilfsmittel hält sich der Zeitaufwand für die Herstellung eines Blocks in Grenzen. Mit etwas Routine verringert sich dieser auf ca. 10 bis 15 min. Verschiedene Blockgrößen können mit dem gleichen Prinzip hergestellt werden
Bewährt hat sich der Kreuz-Koordinaten-Tisch meiner Minifräse, da die Werkzeuge und Hilfsmittel bei Bedarf eingespannt werden können und beide Hände frei zum Arbeiten sind. Das Herstellungsprinzip wurde auch auf einem Bohrständer mit Anschlagwinkel (Proxxon) probiert und geht ganz gut.
Die Vorrichtung für das Fräsen der Nut in den Seitenteilen des Blockgehäuses wurde bei mir ebenfalls auf der Minifräse hergestellt, kann aber genauso gut geklebt werden, wie auch die anderen Hilfswerkzeuge. |
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Belastungsprobe
Die Belastungsprobe des Blocks, sowie des Schäkels wurde mit einem 10-Liter-Wassereimer durchgeführt und ohne Probleme bestanden. |